Hericium erinaceus - der Igelstachelbart
Der Hericium erinaceus (auch Affenkopfpilz, Pom Pom oder Igelstachelbart genannt) gehört zu den Vital- und Heilpilzen, sowie auch zu den Speisepilzen.
Sein äußeres Erscheinungsbild ist weiß bis leicht bräunlich. Besonders markant ist seine so genannte "Behaarung". Lange, dünne Fäden bedecken den gesamten Hericium erinaceus. Sein Wachstum ist knollenförmig und mit sehr kurzem, meist nicht sichtbaren Stiel.
Ursprünglich kommt der Hericium erinaceus aus China und Japan, wo seine postivie Wirkung bereits seit langer Zeit bekannt ist. Aber auch in unseren Breiten konnte er sich etablieren. Der Hericium erinaceus wächst hier gerne an den Stämmen von, häufig auch schon abgestorbenen, Laubbäumen im Wald. Seine bevorzugte Zeit ist September und Oktober. Er kann jedoch auch in unseren heimischen Gärten kultiviert werden.
Die Anwendung des Affenkopfpilz ist bisher kaum erforscht. Man geht jedoch von verschiedenen Wirkungsbereichen aus. Im Bereich der Krebstherapie ist seine Wirkung sowohl präventiv, als auch lindernd. Der Pilz soll den Wachstum von Tumoren hemmen. Zudem soll der Affenkopfpilz das Immunsystem stärken und kleinere Beschwerden, wie zum Beispiel Magenbeschwerden heilen können.
Seine heilende Wirkung zeigt er auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis.
Sehr interessant ist auch seine vermutete Unterstützung des Nervenwachstums. Dies kann Alzheimer oder andere Nervenkrankheiten lindern.
Zudem wirkt der Pilz stimmungsaufhellend. Er kann mittlerweile in den verschiedensten Formen zu sich genommen werden: zum Beispiel frisch, getrocknet, als Kapseln, Pulver, Tabletten oder in einem konzentrierten Saft.
Verzehrt erinnert der Hericium erinaceus an den Geschmack von Kokos, wirkt entschlackend und unterstützt auch eine Diät.
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