Maitake - der Klapperschwamm

Der Maitake (wörtlich: "tanzender Pilz), auch Klapperschwamm oder mit wissenschaftlichem Namen Grifola frondosa genannt, wächst auf der ganzen Welt. Er wird aber insbesondere in Asien als Speisepilz verwendet und seine Wirkung wird neuerdings in den USA intensiv erforscht, wo er inzwischen in großem Stil kultiviert wird. Charakteristisch ist sein rußfarbenes, braun bis graues und zerklüftetes Äußeres, wodurch er als wild wachsender Pilz oft schwer zu entdecken ist. Dem Maitake werden erstaunliche Wirkungen bei Diabetes, Tumorerkrankungen und viralen Infektionen nachgesagt. Er wird auch zur Begleitung von Krebstherapien bei Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Haut-, Magen-, Lungen-, Leber-, Eierstock- und Prostatakrebs und zur Milderung der Nebenwirkungen von Chemotherapien, bei Immunschwäche (auch bei HIV-Infektionen/AIDS), bei Übergewicht, Osteoporose, Ateriosklerose, Infektionen, Herzinfarkt, Herzkranzgefäßerkrankungen sowie Herzrhythmusstörungen, Reizdarm, Übergewicht und bei Hepatitis beziehungsweise zum Schutz der Leber eingesetzt. Ein alkoholischer Extrakt aus Maitake senkt den Blutdruck, ein wässeriger das Cholesterin. Wird der Maitake während oder nach einer Chemotherapie verwendet, so kann er deren Nebenwirkungen (Schwäche, Übelkeit, Haarausfall und Appetitlosigkeit) Studien zufolge stark abmildern. Sogar die, durch das HI-Virus verursachte Vernichtung von T-Helferzellen konnte bei wissenschaftlichen Versuchen in vitro zu bis zu 97 Prozent verhindert werden, was vermuten lässt, dass durch den Pilz die Entwicklung einer HIV-Infektion zur Erkrankung AIDS verlangsamt oder sogar ganz verhindert werden kann. Als der Maitake in klinischen Studien bei verschiedenen Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium getestet wurde, etwa bei Patienten mit Brustkrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs und Prostatakrebs, verbesserte sich deren gesundheitliche Situation erheblich. Kein Wunder bei dieser Vielseitigkeit in der Anwendung, dass der Maitake im Altertum sogar mit Gold aufgewogen und das Wissen über seine Fundstellen über Generationen hinweg vererbt und streng geheim gehalten wurde. Der Maitake enthält viel Ergosterin, die Vorstufe des Vitamin D, Polysaccharide (vor allem Grifolan und Grifolin) und metallisch gebundene Proteine und Lektine. Besonders aktiv ist die so genannte D-Fraktion im Extrakt des Pilzes.

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